Auftraggeber: Gebäudemanagement der Hansestadt Wismar
Die Goetheschule befindet sich im Areal des ehemaligen Schwarzen Klosters an der Wismarer Stadtmauer. Das älteste Klostergebäude, das Refektorium der Dominikanermönche ist saniert und für Kunst- und Musikunterricht hergerichtet worden. In diesem Zusammenhang waren auch zwei der drei Schulhöfe neuzugestalten.
Der mittig gelegene Schulhof befindet sich an Stelle des historischen Kreuzganges. Durch voran gegangene archäologische Untersuchungen konnten Reste der Kreuzgangmauern ergraben und die mittelalterlichen Mauern mit der Schulhofgestaltung geschont werden. In Erinnerung an den ehemaligen Kreuzganghof wurde neben den niveaugleichen Kunst- und Musikräumen ein Senkgarten mit umlaufender Sitzmauer hergestellt. Statt der üblichen Rasenflächen ist ein Fallschutzbelag in Grüntönen eingebaut worden. Auf eine Möblierung des Hofes wurde bewusst verzichtet. An den Wänden des Refektoriums blühen heute Kletterrosen in Kräuterteppichen. Die Kräuter finden im Hauswirtschaftsunterricht Verwendung.
Der Pausenhof an der Straße hat eine Raumkante aus Klinkermauern mit Metalltoren erhalten. Die ehemalige Kirchhhoffläche des Klosters hat sich durch Grabungen bestätigt. Verschiedene Podeste auf Fallschutzbelag in Gelbtönen laden in den Pausen als Treffpunkte ein.